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Fußbodenheizung

Die Fußbodenheizung gehört zur Gruppe der Flächenheizungen. Die Fußbodenheizung ist keineErfindung der Neuzeit. Schon Römer kannten die Fußboden- oder als Wandheizung,aber als Warmluftheizung (Hypokaustenheizung), am Anfang wurden nur in Thermen damit beheizt und später auch normalen Wohnhäusern.
 
Römische Fußbodenheizung
Foto. Wikipedia

Die Konstruktion besteht aus einem Brennofen, einem unter dem Fußboden liegenden Heizraumund Abzügen für die heiße Luft und die Abgase. Der Brennofen lag meist im Freien. Der Heizraum bestand aus im Abstand von etwa 30 bis 40 cm aufgeschichteten, etwa 30 bis 60 cm hohen Ziegeltürmchen aus quadratischen oder runden Platten, die zunächst eine größere Deckplatte trugen. Auf dieser Platte lag die große Tragplatte, auf der der Estrich aufgebracht war.  Von dem unter dem beheizten Raum gelegenen Heizraum strömte die heiße Luft in die Wandkanäle, die auf diese Weise auch die Wände beheizten. Erst dann trat die Luft ins Freie aus.

In den 80ziger Jahren des 20. Jahrhundert kam der große Durchbruch der Fußbodenheizung. Ein wichtiger Grund dafür ist die Behaglichkeit. So ermöglicht es etwa eine Fußbodenheizung, selbst im Winter im Haus barfuß zu gehen. Ein weiterer Vorteil ist die architektonische Freiheit der Raumgestaltung. Dazu kommen noch die hygienischen Aspekte einer Fußbodenheizung. Staubaufwirbelung findet nicht statt. Durch die gleichmäßige Flächenwärme wird das Wachstum der Hausstaubmilben und die Schimmelpilzbildung verhindert.

Verlegung der Heizrohre
Foto: Uwe Lauer

Die Vorlauftemperatur des Heizwassers ist auf 35 °C bei einer Spreizung von 5K (Differenz zwischen Vorlauf- und Rücklauftemperatur) festgelegt. Die Oberflächentemperaturen des Fertigfußbodens dürfen 29 °C im Aufenthaltsbereich, 33 °C im Bad und 35 °C in den Randzonen nicht überschreiten. (Die Temperaturen sind in langjährigen Untersuchungen ermittelt worden. Dabei wurde die Physiologie des Menschen berücksichtigt und es wurde festgestellt, dass diese Temperaturen von dem überwiegenden Teil der Menschen als unbedenklich eingestuft wurde. Somit haben sie Eingang in den entsprechenden DIN-Normen gefunden und jetzt auch in der europäischen Norm für die Fußbodenheizung.

Kombination der Fußbodenheizung mit einem Teppichboden ist nicht empfehlenswert, da dieser den Wärmeaustausch zu stark hemmt. Es gibt aber im Handel auch spezielle Teppichböden zu kaufen, die für Fußbodenheizungen geeignet sind.

Weitere Informationen zur Fußbodenheizung finden Sie unter Wikipedia und dem Bundesverband für Fläschenheizung und Flächenkühlung