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Der Stahlbetonbau, eine Form des Massivbaus, verwendet Beton als druckfestes Material sowie Bewehrungsstahl zur Aufnahme von Zugkräften. In Problembereichen werden auch Bewehrungsstäbe aus Edelstahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) eingesetzt. Wird der Stahlbeton zusätzlich mit Spanngliedern versehen, spricht man vom Spannbeton. Die Idee, den druckfesten, aber zugschwachen Beton in der Zugzone mit Bewehrung zu versehen, geht auf den französischen Gärtner Joseph Monier zurück, der Blumenkübel aus bewehrtem Beton herstellte - nach ihm nennt man die Bewehrung auch Moniereisen.
Stahlbeton wird in Deutschland in der DIN 1045 geregelt. In der europäischen Normung ist dieses der Eurocode 2.
Stahlbeton wird in Deutschland in der DIN 1045 geregelt. In der europäischen Normung ist dieses der Eurocode 2.
Eine wichtige Eigenschaft des Betonstahls ist dessen Verbund mit dem
umgebenden Beton. Zur Verbesserung des Verbunds werden Rippen
aufgerollt oder aufgewalzt. Die Rippen haben eine maximale Höhe von
4,5 % und einen Abstand von 60 % des Stabdurchmessers. Durch die Rippen
wird eine lokale Verzahnung zwischen dem Beton und dem Stahl erreicht,
was eine optimale Kraftübertragung über eine kurze Verbundlänge
ermöglicht.
Der im Beton enthaltene Zementstein schützt den Bewehrungsstahl durch sein alkalisches Milieu mit einen pH-Wert von 12-14 vor Korrosion. Bei einem Wert < 10 ist dieser Schutz, die sogenannte Passivierung, nicht mehr sichergestellt. Da der Beton mit der Zeit von Außen nach Innen karbonatisiert und dabei in seinem pH-Wert absinkt, muss der Bewehrungsstahl vollständig und mit einer ausreichenden Betondeckung umschlossen sein. Das Zusammenbinden der einzelnen Bewehrungselemente mittels Draht (Rödeln) und der Einbau von Abstandshaltern (z. B. aus Kunststoff oder Beton) zwischen Schalung und Bewehrung gewährleistet, dass der Bewehrungsstahl an der voraus geplanten Position im Bauteil mit ausreichender Betondeckung liegt.
Weitere Erklärungen zu den Fachbegriffen siehe Wikipedia ..
Der im Beton enthaltene Zementstein schützt den Bewehrungsstahl durch sein alkalisches Milieu mit einen pH-Wert von 12-14 vor Korrosion. Bei einem Wert < 10 ist dieser Schutz, die sogenannte Passivierung, nicht mehr sichergestellt. Da der Beton mit der Zeit von Außen nach Innen karbonatisiert und dabei in seinem pH-Wert absinkt, muss der Bewehrungsstahl vollständig und mit einer ausreichenden Betondeckung umschlossen sein. Das Zusammenbinden der einzelnen Bewehrungselemente mittels Draht (Rödeln) und der Einbau von Abstandshaltern (z. B. aus Kunststoff oder Beton) zwischen Schalung und Bewehrung gewährleistet, dass der Bewehrungsstahl an der voraus geplanten Position im Bauteil mit ausreichender Betondeckung liegt.
Weitere Erklärungen zu den Fachbegriffen siehe Wikipedia ..
